Langlauf Jugend bezwingen die Alpen

Anna und Marco haben dieses Jahr eine gigantische Aufgabe in der ersten Ferienwoche bewältigt. Sie fuhren in 7 Tagen mit den Mountainbikes knapp 500 km und 10.000 Höhenmeter von Wolfis nach Riva del Garda. Dafür fingen sie schon im April mit dem Training an. Über 1.000 Kilometer in vier Monaten. Es wurde auch Trainingseinheiten im Gerhard- Moll Haus absolviert, bei Wind und Wetter, sogar mit Schneefall. Die ganze Mühe hat sich gelohnt:
1.       Tag: Wolfis- Elmen
Bei Regenwetter ging es los, über Wertach ins Tannheimer Tal, vorbei am Haldensee ins Lech Tal nach Elmen.
Tagesleistung: 75 km und 1150 Höhenmeter
 
2.       Tag: Elmen- Konstanzer Hütte
Wieder ging es bei Regenwetter los. Aber das macht gar nichts. Fröhlich ging es auch gleich in den Berg, bis wir plötzlich vor einem Bergpfad standen. Also Rad auf den Rücken und weiter. Nach zwei Stunden schieben und tragen, konnten wir wieder fahren. Wir dachten schon das war schon anstrengend, doch dann hieß es das Hahntennjoch (1894m) hoch. Oben angekommen ging es dann entspannt nach Imst. Bei Sonnenschein war das die richtige Entschädigung für die Mühen. Von Imst ging es dann am Inn entlang nach Landeck. Von dort aus mit dem Zug nach Sankt Anton. Die letzten Kilometer ging es wieder in den Berg auf die Konstanzer Hütte auf 1688m.
Tagesleistung: 67 km und 1654 Höhenmeter
 
3.       Tag: Konstanzer Hütte- Heidelberger Hütte
Früh morgens ging es in Richtung Heilbronner Hütte  (2320m) weiter. Wieder musste teilweise das Rad geschoben werden. Dafür ging es nach einer guten Stärkung über Galtür nach Ischgl hinunter. Von dort aus fuhren wir mit der Gondel zur Mittelstation hoch um die anstrengende Anfangspassage zu umgehen. Das Tal zur Heidelberger Hütte (2264m) ist angenehm zu fahren, immer wieder begleitet von Murmeltiere, die sich für uns nicht großartig interessiert haben.
Tagesleistung: 49 km und 1493 Höhenmeter.
 
4.       Tag: Heidelberger Hütte- Nauders
Weiter ging es, wieder eine Schiebepassage, zum Fimberpass (2608m) hoch. Von dort ging es ins Engadin nach Vna und Remus. Wieder am Inn entlang Richtung Landeck, bevor es in Martina den Berg hoch ging nach Nauders. (Der Reschen Pass ist für Fahrradfahrer gesperrt, hier gibt es eine Busverbindung.)
Tagesleistung: 45 km und 1200 Höhenmeter
 
5.       Tag: Nauders- Dorf Tirol
Nach einer regnerischen Nacht, fuhren wir hoch zum Reschen Pass. Am See entlang, bis es dann ca. 85 km lang den Berg runter ging, bis Meran. Leider hatten wir starken Gegenwind.
Tagesleistung: 100 km und 450 Höhenmeter
 
6.       Tag: Ruhetag wegen Unwetter
 
7.       Tag: Dorf Tirol- Flavon
 Der Ruhetag war gut, und so konnten die erholten Beine gut nach Völlan fahren. Von dort ging es dann den Gampenpass  (1518m) hoch nach Unsere Liebe Frau im Walde. Von hier ging es dann   weiter über Stock und Stein über Cles nach Flavon.
Tagesleistung: 70 km und 1600 Höhenmeter
 
8.       Tag: Flavon - Riva del Garda
Letzter Tag, alle Kräfte wurden nochmals mobilisiert. Bei schönem Wetter ging es nach Spormaggiore. Von dort das „Höllental“ mit gefühlten 30 % Steigung, nach Andalo hoch. Über den Molveno See an den Gardasee.
Tagesleistung: 85 km und 1872 Höhenmeter