Geschichte

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Gerhard-Moll-Haus

(Backnanger Hütte)

Wolfis 12

87549 Rettenberg

 

 

 

 


 

Anschaffung: 1973 durch den "Skihüttenverein"
Einweihung: 20. Oktober 1973
Übernahme durch TSG 1846 01. Januar 1974

Gründung "Skihüttenverein" 1962

Im Dezember 1962 wurden von Mitgliedern der TSG-Skiabteilung der "Skihüttenverein" gegründet.

Hütte "Brosig-Elleg"

Im Oktober 1963 wurde die erste "Skihütte" durch den Skihüttenverein in Brosig-Elleg für 9 Jahre angemietet. Der Mietvertrag konnte im September 1973 nicht verlängert werden. Die Suche nach einem anderen Mietvertrag war vergeblich.

Suche nach Ersatz

Auf der Suche nach einem Ersatzobjekt wurde dem Skihüttenverein im Dezember 1972 das Haus in Wolfis angeboten. Der Kaufpreis von 126.000 DM war durch die ca. nur 46 Mitglieder des "SHV" nichte allein stemmbar.

Zusammenschluss mit TSG-Ski

Der Zusammenschluss des SHV und der TSG war rechtlich nur mit dem Hauptverein TSG 1846 eV möglich, da eine Abteilung selbst nicht "rechtsfähig" ist.

Beschluss Kauf

Am 30. Januar 1973 wurde der Kauf des Hauses beschlossen. Im Februar 1973 wurde hierzu in einem Abkommen zwischen dem Skihüttenverein und der TSG 1846 geregelt (RA Dr. Dreher, Erich Handrich 1. Vorsitzender TSG 1846 und Herrn Michael von Fellner SHV) die Bewirtschaftung und die selbständige Verwaltung der Liegeschaft durch die Skiabteilung geregelt. 

Kaufvertrag

Am 13. Februar 1973 wurde der Kaufvertrag des Hauses in Wolfis durch Wilfried Veeser und Michael von Fellner beim Notar Dubon im Immenstadt unterzeichnet.

UR Nr. 656/1973

Auflösung "Skihüttenverein"

Nach der Satzungsgemäßen übertragung der Immobilie an die TSG 1846 eV wurde der Skihüttenverein am 27. Juni 1973 aufgelöst.

Grundbucheintragung

Nach Auflösung des Skihüttenvereins wurde die TSG 1846 eV als Eigentümer des GHrundbuchs Sonthofen als Eigentümer des Flurstücks 2106/4, Gemarkung Obermaiselstein eingetragen.

Übertragung TSG 1846 eV.

Offizielle Übertragung der Immobilie zum 01.01.1974

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Mit dem Erwerb eines vereinseigenen Hauses im Allgäu legte die TSG Skiabteilung den Grundstein für die weitere Ausübung unseres Sports.

Annähernd 6.000 freiwillige Arbeiststunden wurden von ca. 100 verschiedenen Personen an 28 Wochenenden geleistet. Bei der Einweihung am 20. Oktober 1973 durch die Mitgleider bzw. am 27. Oktober 1973 durch die Stadt Backnang mit dem damailgen Oberbürgermeister Dietrich an der Spitze und fast dem gesamten Gemeinderat, wurde den Leistungen der TSG-Ski-Mitglieder auch durch extra Expertenlob gewürdigt.

Erstaunlich viele Mitglieder waren bereit, an mehreren Wochenenden auf eigene Kosten und ohne Entgelt das "Backnanger Haus" zu schaffen.

Ohne die Bedeutung dieser Arbeiten zu schmälern, müssen an dieser Stelle drei Personen gesondert herausgestellt werden.

Durch das starke und weitblickende Engagement von Herrn Michael von Fellner (2. Vorstand des ehemaligen Skihüttenvereins), war es möglich, einen Zusammenschluss der TSG Backnang 1846 e.V. , Skiabteilung mit diesem Verein herbeizuführen. Dies war die Vorausetzung für das, was sich fortan in Wolfis "Haus Backnang" nennt, denn keiner der beiden Vereine wäre alleine in der Lage gewesen, eine vertretbare Finanzierung und einen raschen Ausbau sicherzustellen.

Nur durch die aufgeschlossenheit von Herrn Erich Handrick (1.Vorsitzender TSG 1846), war es möglich, die schwierigen juristischen Fragen zu klären. Darüberhinaus hat er sich für dieses projekt beim WLSB sehr stark eingesetzt, was bei der Finanzierung eine Erleichterung brachte.

Nachdem die kaufmännischen Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen waren, war Herr Gerhard Moll als Architekt und Bauleiter der wichtigste Mann für die TSG-Skiabteilung. Letzlich verdankt die TSG-Ski ihm auch, daß der Ausbau so kostengünstig und schnell durchgeführt werden konnte.

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